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10. Juni 2026Kühlende Orte in der Hitzewelle


Wir schwitzen uns durch die Hitzewelle in Tirol. Neben ausreichend Trinkwasser sind auch kühle, schattige Orte wichtig, um runterzukommen. Wir haben euch verschiedene Möglichkeiten zusammengefasst!
„Cooling Zones“ in Innsbruck
Die Stadt bietet zur Abkühlung sogenannte „Cooling Zones“ an. Das sind kühle Orte in Gebäuden, meist mit Sitzmöglichkeiten, Toiletten und Trinkwasser. Solche „Cooling Zones“ gibt es in Wohnheimen, öffentlichen Gebäuden und Einkaufszentren. Ergänzt werden sie durch die INN-Oasen der Caritas. Außerdem gibt’s in Innsbruck die „Wassertropfen-Aktion“: Teilnehmende Betriebe sind durch einen Wassertropfen-Sticker am Eingang gekennzeichnet, ihr könnt dort kostenlos Wasserflaschen auffüllen.
Konsumfreie Orte in Tiroler Gemeinden
- Kirchen und Klöster: Historische, dicke Gemäuer bieten landesweit (z. B. in Hall in Tirol, Schwaz oder Kufstein) den verlässlichsten, kostenlosen Schutz vor extremer Mittagshitze.
- Öffentliche Bibliotheken und Rathäuser: Viele größere Gemeindeämter und Regionalbibliotheken in den Bezirksstädten (wie Kitzbühel, Lienz oder Landeck) verfügen über klimatisierte oder baulich kühl gehaltene Foyers mit Sitzmöglichkeiten.
- Klimatisierte Einkaufszentren: Analog zum DEZ oder Kaufhaus Tirol in Innsbruck bieten regionale Einkaufszentren – wie das Inntalcenter in Telfs, die Stadtgalerien in Schwaz oder das FMZ in Imst – konsumfreie, kühle Verweiltreffpunkte im öffentlichen Raum.
Kühl-Spots in der Tiroler Natur
- Schattige Klammen: Orte wie die Wolfsklamm in Stans, die Tiefenbachklamm bei Kramsach oder die Leutascher Geisterklamm bieten Abkühlung durch fließendes Wasser und einen natürlichen Luftzug.
- Höhenflucht und Bergseen: Regionen wie das Außerfern (z. B. der Vilsalpsee im Tannheimer Tal) oder der Achensee liegen höher und weisen im Sommer spürbar niedrigere Durchschnittstemperaturen auf als das Inntal.



