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8. September 2026
Veithi fragt, Kinder antworten
7. September 2026Spartipps zum Schulstart: so können Tirol Eltern bares Geld sparen!


Hefte, Stifte, neue Schultasche – der Schulstart im September geht ordentlich ins Geld. Es gibt aber mehrere mögliche Unterstützungen, die Tiroler Familien beantragen können. Zusätzlich findet ihr hier kleine Tipps und Tricks zum Sparen zum Schulbeginn!
Förderungen und Unterstützungen
Schulkostenbeihilfe des Landes: Das Land unterstützt einkommensschwache Familien mit bis zu 200 Euro Schulkostenbeihilfe pro Kind und Schuljahr. Zusätzlich gibt es nochmal bis zu 150 Euro für mehrtägige Schulveranstaltungen im Inland (zB Skiwoche oder Ähnliches) Den Antrag können Eltern das gesamte Jahr über online auf der Website des Landes Tirol einbringen.
Gutschein für Bezieher der Mindestsicherung: wer Sozialhilfe oder Mindestsicherung bekommt, kann bei der bundesweiten Aktion „Schulstartklar!“ einen Gutschein mit QR Code. Pro Schulkind gibt es 150 Euro. Berechtigte Familien bekommen einen Brief mit einem QR-Code. Den Code einfach bis zum 31. Oktober 2026 in der offiziellen „Schulstart“-App einscannen. Das Guthaben wird auf dem Smartphone freigeschaltet und kann direkt an den Kassen der Händler LIBRO und PAGRO DISKONT für Schulmaterialien eingelöst werden.
AK Tirol Schulkostenbeihilfe: Abhängig vom Einkommen bekommen AK Mitglieder zwischen 150 und 200 Euro einmalig pro Schuljahr. Der Antrag für dieses Schuljahr kann bis zum 31. Dezember 2026 gestellt werden.
Spartipps beim Einkaufen für Schulbeginn
Mengenrabatte nutzen: Viele Hefte, Umschläge oder Ähnliches gibt es im Großpack deutlich billiger, sowohl online als auch im stationären Fachhandel. Sprecht euch am besten mit Eltern der Klassenkollegen eurer Kind ab. Vielleicht ist es machbar, dass nicht jeder einzeln einkauft, sondern für Manches in eine Gemeinschaftskassa eingezahlt wird.
Qualität vs. Vermeintliche Schnäppchen: nicht alle Schnäppchen lohnen sich. Billigprodukte, die qualitativ minderwertig sind, halten oft nicht lange. Dann muss früher eine neue Schultasche gekauft werden und Eltern zahlen unterm Strich doppelt. Erkundigt euch deswegen vorab, was ein Produkt alles mitbringt und wie Rezensionen dazu ausfallen, um danach böse Überraschungen zu vermeiden.
Noname statt Marke: Eigenmarken von Handelsketten können oft gleich viel wie teure Markenprodukte. Überlegt euch vorab, was wirklich von Marke xy stammen muss und lange genutzt wird und was auch in der billigeren Eigenmarke reicht.
Gebraucht und Second Hand Plattformen checken: Gerbrauchtes weiterverkaufen ist für viele TirolerInnen mittlerweile Alltag. Plattformen wie Vinted, willhaben oder Ähnliche werden umfassend genutzt. Checkt hier ob ihr zum Beispiel eine Schultasche, einen Taschenrechner oder andere Gegenstände von anderen Usern kaufen könnt. Die sind oft noch fast neuwertig, kosten aber nur einen Bruchteil vom Originalpreis. Viele Gemeinden bieten dazu auch Flohmärkte oder Tauschbörsen an, bei denen sich Eltern gegenseitig helfen können.
Vorhandenes nutzen: nicht jedes Heft, jeder Umschlag muss im neuen Schuljahr neu gekauft werden. Checkt vor Schulbeginn, was noch alles zuhause ist, was kleinere Schulkinder vielleicht von älteren Geschwistern weiterverwenden können und was ihr wirklich neu kaufen müsst. Doppelt kaufen passiert schnell, kann aber massiv ins Geld gehen.




